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10.11.25

Was sind freie Radikale und was hilft dagegen?

Freie Radikale wirken in unserem Körper wie chemische Räuber. Sie sind instabil, weil ihnen mindestens ein Elektron fehlt. Zum Ausgleich dieses Elektronenmangels stehlen sie einem unschuldigen Molekül ein Elektron. Dadurch wird das bestohlene Molekül selbst zu einem freien Radikal und versucht, sich das fehlende Elektron aus seiner Umgebung zu holen. Diese gefährliche Kettenreaktion wird von Radikalfängern in unserem Körper kontrolliert.

Verschiedene Faktoren wie Krankheiten, Stress und intensive körperliche Aktivitäten begünstigen die Bildung von freien Radikalen. Auch Entzündungen und Allergien können ihre Zahl erhöhen. Externe Übeltäter wie Luftverschmutzung, Pestizide, Sonnenstrahlen, Rauch, bestimmte Medikamente, ungesunde Lebensmittelzusätze und Schwermetalle tragen auch zu ihrem Auftreten bei.

Antioxidantien wie OPC (Oligomere Proanthocyanidine) stoppen den Elektronendiebstahl der freien Radikale, indem sie grosszügig Elektronen spenden. Dabei agieren Antioxidantien schneller als unsere eigenen Zellen. Sie unterbrechen gefährliche Kettenreaktionen und schützen unseren Körper vor den schädlichen Auswirkungen freier Radikale. Besonders unsere Haut hat mit den freien Radikalen zu kämpfen, da sie Kollagen und Elastin durcheinanderbringen, was zu trockener Haut und Falten führen kann. Deshalb ist es wichtig, unseren Körper mit ausreichend Antioxidantien zu versorgen, um ihn vor den negativen Auswirkungen dieser unerwünschten Moleküle zu bewahren.

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