Thema des Monats

Pyrrolizidinalkaloide
in Pflanzen

Lösungen zum aktuellen Thema von Alpinamed AG

Pyrrolizidinalkaloide in Pflanzen und deren Zubereitungen als API (Wirkstoff), Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmitteln bereiten vielen Unternehmen Kopfzerbrechen. Die von nationalen und internationalen Behörden geforderten Grenzwerte sind ohne Spezialverfahren in der Extraktion meist nicht einzuhalten.
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Vorkommen
Pyrrolizidinalkaloide (kurz PAs) werden von einigen Pflanzen natürlich als Frassschutz gebildet. Die bekanntesten sind Beinwell, Huflattich, Jakobskreuzkraut und Pestwurz. Für den Menschen sind diese Pflanzenstoffe bei Verzehr entsprechender Dosen bedenklich bis toxisch. Analytisch können PAs auch in diversen andern Pflanzenpräparaten nachgewiesen werden. Aber weshalb kommen PAs auch in Pflanzen vor, die natürlicherweise keine PAs bilden?

Anbau und Sammlung von Pflanzen
Beim Anbau von Pflanzen können PA-haltige Beikräuter in der Kultur die Ursache für die Kontamination sein. Schon eine einzige PA-haltige Pflanze genügt, um den Ernteertrag aus einer Hektare (ha) zu kontaminieren. Aufgrund der enorm geringen Menge kann dies beim Musterzug und der Wareneingangs-Analytik nicht, oder nur zufällig festgestellt werden (Problematik der Repräsentativität des Musterzuges). Dasselbe gilt bei der Sammlung von Wildpflanzen. Sofern hier die geringste Menge eines Beikrautes mitgesammelt wird, ist oftmals die komplette Sammelmenge belastet.

1 Milligramm in 1000 Liter – hochempfindliche LC-MS/MS Methode für die Nachweisanalytik
Dank präziser, hochempfindlicher Spurenanalytik können die PAs in Pflanzenzubereitungen wie Flüssigextrakten, Trockenextrakten, Sirupen etc. nachgewiesen werden. In einem Screeningverfahren können die 28 häufigsten Pyrrolizidinalkaloide in einem einzigen Schritt gemessen werden. Falls in einer Zubereitung PAs entdeckt werden, können diese in einem zweiten Schritt in Konzentrationen unterhalb 1 ppb (parts per billion oder µg/kg) quantifiziert werden.

LC-MS/MS-Anlage der Qualitätskontrolle Alpinamed AG in Freidorf


PA-Abreicherung durch selektive Produktionsverfahren

Seit fast 20 Jahren ist Alpinamed AG spezialisiert für die selektive Abreicherung diverser PA-haltiger Pflanzenextrakte. Das eigene Engineering der Anlagen sowie die begleitende Analytik auf allen Produktionsstufen der Abreicherung garantieren robuste Prozesse nach GMP. Die wertbestimmenden Inhaltsstoffe bleiben dank dem Spezialverfahren nachweislich unverändert in den Extrakten erhalten.

Die Kontrolle beginnt dort, wo die Pflanze wächst
Wir stellen nach Möglichkeit sicher, dass unsere pflanzlichen Ausgansmaterialien nach strengsten Richtlinien und unter dem Aspekt von GACP angebaut und geerntet werden. Die seriöse Dokumentation mit Ernteprotokoll gibt uns zusammen mit diversen Audits in den Ursprungsländern die Sicherheit, dass unsere Rohstoffe GMP-konform sind. Zudem stellen wir sicher, dass sozialen Aspekten und dem Aspekt der Nachhaltigkeit eine genügende Aufmerksamkeit zukommt. Viele unserer weltweiten Partnerschaften pflegen wir seit Anbeginn unserer Unternehmenstätigkeit vor über 30 Jahren.

Lösungen für PA-Probleme
Bitte kontaktieren Sie uns für Fragen zum Thema der Pyrrolizidinalkaloide oder mit allgemeinen Extraktionsanliegen. Unsere Fachpersonen sind jederzeit gerne für Sie da. Wir begleiten Ihre Projekte von F&E über Zulassung und Produktion bis hin zur Vermarktung. 

 

 

 

Pyrrolizidinalkaloide –
Wir helfen Ihnen bei Fragen zur Extraktion und Analytik.